Es war schon bitterkalt im Jahre 1930, in Frankfurt und die Oder war ganz zu gefroren. Die Schiff ruerten sich nicht, den sie konnten es auch garnicht! Fuer uns Kinder war alles eine grosse Freude, den man konnte zu Fuss ueber die Oder gehen. Doch mein Vater nahm mich stark bei der Hand, und sagte mir "man koennte vom Eis garnichts wissen!"
Doch in der Altstadt stand in jedem Zimmer ein Kachelofen der in der Frueh mit Kohle gefuettert wurde…..
Aeltere Leute sagten dass es noch nie so kalte
Gewesen waere.Doch so sagen aeltere Leute immer.........) immerhin Minus 35 grad !
Damals gab es noch Kaelteferien in der Schule so
Das die Kinder sowieso zu Hause bleiben mussten.
Leider war es damals noch Gang und Gebe
Den Kindern das Wissen einzupruegeln wer nicht lesen konnte wurde mit dem Rohrstock geschlagen
Uebrigens in vielen Laendern dasselbe Sisteme.....
Da ich einer der Besten der Klasse war habe ich das systeme nie zu spueren bekommen.
Bis Hitler an die Macht kam Da mussten alle juedische Kinder geschlagen werden.
Wir wohnten damals gegenueber der Friedenskirche und wenn mein Vater wissen wollte wie spaet es denn waere so lief ich dann schnell ins Schlafzimmer, wo man die Uhr der Kirche sehen konnte und rief dann stolz aus Hundert zwanzig Uhr und 15 Minuten..............
In der Altstadt in Frankfurt/Oder gab es noch keine Elektrizitat (eine Sache die man sich heute ueberhaupt nicht vorstellen kann…………….
Wir hatten also einen"Gasautomat " einen Unangenehmen kleinen Apparat im Korridor in dem man 10 Pfennig herein werfen musste um eine weitere halbe Stunde Licht in der Wohnung zu bekommen.
Und wie weiss man wann das Gas zu Ende ist?
Man weiss es nicht…………..!
Langam aber sicher, wird es immer dunkler so dass
Mein Vater wuetend rief: "Kinder wirft schnell einen Groschen in den Automat !" was wir auch mit Freuden taten……………..
So verging meine Jugend in angenehmer Leichtigkeit bis Hitler an die Macht kam und die Welt meiner Eltern stuerzte in sich zusammen……